Archiv für März 2010

Sonntags ist Ruhetag. Kirche muss trotzdem nicht sein.

Die Nacht endete dann doch kürzer als gedacht. Und morgens von Kirchengeläut geweckt zu werden, macht sowieso keinen Spaß. Max hatte sich spontan entschlossen, die Party zu wechseln und endete schließlich in Neuköln. Status: Rückweg mit ein paar Gläsern Vino intuss = unsicher. Aber um 5 fand er dann auch nach Hause, erste Aktion: Aspirin Prophylaxe,
morgen gehen ja die Gitarren in die zweite Runde. Frühstück wird wie fast jeden Morgen bei Back und Snack
im Kiez eingekauft. Croissants, Donuts, Bagel… wir leben gesund! Alle Tips und Tricks für korrektes Berliner
Verhalten gibts übrigens von Papa Matthieu und Tommy. Die kennen sich nicht nur mit Aufnehmen und Mixen aus,
sondern wissen auch wo das Essen gut und günstig ist oder wo Abends Bamuble ansteht. Die Fendergeräte werden gestimmt. Langsam wäre es sowieso mal Zeit für ein Endorsement mit Fender.
Die Geheimwaffe des Studios nennt sich „Ratte“. Sieht genauso schrecklich aus, wie der Name vermuten lässt, puncht aber was das Zeug hält. Fetziger Sound und geile Typen!
Besuch aus der Heimat gibts auch, Freunde wollen mal begutachten was wir Ponys so treiben. Draußen glaubt man scheinbar, der Studioalltag wäre ne bequeme Sache. SuperNintendo und ComedyStreet sind aber nur die eine Seite der Medaille.
Spätestens im kleinen Regieraum wird hart gearbeitet.
Übrigens: Moritz a.k.a. GeneralMidi fehlt noch.
Der zockt in der Heimat Pauke und macht mit 2 Promille Techno auf unsrer Abiparty. Eigentlcih hätten wir da auch anwesend sein sollen. Aber mit Papa Matthieu und CustomAmp machts irgendwie doch mehr Spaß. Fazit: YIÄÄH! Die Gitarrenparts werden noch umgeändert und tighter.
Auf der Agenda stehen also Synthies und Gesang, deswegen gibts auch Tee anstatt Bier. Also wieder wie echte Profis früh in die Koje, Sonntags ist ja schließlich Ruhetag.

Don‘t need proof, when you have instinct.

Aufstehen und die Sonne scheint. Wir sind bereit.Gestern hat der Tag mit Bass und Bier aufgehört. Heute geht’s mit Bass und Frühstück weiter. Gegen Mittag ist der Bass im Kasten. Klingt alles allererste Sahne. Weil wir in ’nem coolen Studio aufnehmen, haben wir nur erstklassiges Material am Start und der „Mammoth“ist da schon ganz weit vorne.


Außerdem gibt’s wieder was zu Feiern: Post ist nämlich da. Mit dem Holy Grail. Was im Studio nicht sowieso auf Lager ist, stellen bereitwillig führende Versandhäuser zur Verfügung. Thomann ist da eigentlich immer sehr entgegenkommend. Also: Erst ab zur Post und danach ab an die Gitarre
Während Jan-Philipp im kleinen Regieraum getreu dem Motto
„don´t need proof when you hace instinct“ die ersten Gitarrenklänge einspielt, läuft im Wohnzimmer der SuperNintendo heiß. Eigentlich stünden andere Sachen an. Der Blog wartet, die Lyrics warten, und nach 6 Stunden SuperNintendo spielen, Pizza essen und bunte Getränke trinken, sieht das Wohnzimmer auch nicht besser aus. Aber macht nüscht. Soll ja auch Spaß machen. Hauptsache ne lässige Runde bei Pacific Warrior drehen. Oder bei Royal Rumble den fetten Japaner kaputt-smashen. Jeder macht das, was er am Besten kann.



Bloß schade, dass die MemoryCard fehlt.
Wenn es langweilig wird darf man zwischendurch durchaus mal ne flotte Sohle aufs Parkett legen. Kann zum Beispiel so aussehen.



Weil uns abends die Decke auf den Kopf fällt, fahren wir saufen.Wahrscheinlich geht’s auf ’ne Hausparty. Beim Späti gibt’s passend dazu billige Getränke. Sternburg steht momentan extrem hoch im Kurs, kostet nur 75 Cent und hat deshalb Berliner Kindl schon den Rang abgelaufen.Und weil das Leben in der Hauptstadt bekanntlich etwas anonymer zugeht, ist es legitim, wenn man den Gastgeber nicht kennt. ERkennen sollte man ihn dann doch. Dann weiß man zumindest, wem man Hallo sagen sollte. In unsrem Fall war das ’ne kleinwüchsige Frau mit einem schlechten Musikgeschmack. DJ’s sind allgemein überbewertet. Für eine mittelmäßige Hausparty braucht man deshalb auch nur ein Notebook, YouTube und ‚n Haufen Leute, die in regelmäßigen Abständen komische Musikvideos aufrufen.
Der Rückweg dauert etwas länger als geplant. Kann damit zusammenhängen, dass wir den Weg nicht kennen, kann aber auch daran liegen, dass wir uns mit höchster örtlicher Prominenz verquatschen. Ghostwriter bei Megaherz! Echt ein sympathischer Typ und irgendwie auch gar nicht abgehoben. Berliner Bodenständigkeit eben. Wir verschwinden ab ins Bett. Morgen müssen schließlich die Gitarren fertig werden…

Neuer Tag, die ersten Takes.

Der Freitag steht voll und ganz im Zeichen der Drums – und die klingen fett. Während Robin das Drum-Set zusammenprügelt, tigert der Rest der Band zum Instrumentenpapst der Hauptstadt:„Just Music“. Was man nicht hat, muss man kaufen. Und was man nicht kaufen will kann man sich ja ausleihen. Also: Teure Effekte kaufen, im Studio charmante Sounds zusammenschustern und am Ende auf die Money-Back Garantie vertrauen. Höchst professionell das Ganze…Angekommen in den DailyHero Studios gibt’s dann auch die ersten Takes zu bewundern. Die Snare wummert, die Kick sowieso…und spätestens jetzt wird klar: Dit wird n janscht dickes Dingen! 200 Meter vom Studio entfernt liegt der Supermarkt unseres Vertrauens: Mittags gibt’s ein festliches Netto-Menü…Bulette mit Brötchen, wer will darf sich auch ’ne Scheibe Käse drauflegen.
In den nächsten Stunden gibt’s dann noch ordentlich Geballer auf die Ohren, gegen Abend sind die Drums im Kasten.

Bevor Hendrik an den Bass darf ,wird der Burgermeister konsultiert.
Hendrik verschwindet im Aufnahmeraum, für den Rest gewinnt die Glotze
inklusive SuperNintendo und Playsi an Bedeutung.


Höllische Games sind am Start. Die Palette erstreckt sich vom Royal Rumble Wrestling
über SimCity bis hin zu kleinen Flugzeugen im Zweiten Weltkrieg. Im Prinzip ist da für jeden was dabei.
Weil heute etwas länger gearbeitet wird, müssen Biere her.Berliner Kindl hat sich intern zum neuen Favoriten
aufgeschwungen…soll ja auch n bisschen Spaß machen. Resume: Papa Matthieu ist Stolz auf uns!

Studio, Tag eins.

Klassenfahrt, Klassenfahrt!

Angekommen sind wir und alles ist jut, wa. Die Berliner Schnauze hat uns schon voll im Griff, direkt in Kreuzberg am „Schlesi“ residiert die Ponycrew in den nächsten Tagen in den dailyhero- studios. Die Anreise verlief soweit komplikationslos trotz Fortbewegung mit der BAHN. Verspätungen und Entgleisungen gab es keine, aber jede Menge Würstchen und Eskalation!

Der Alpha-express führte über Erfurt in 4 Stunden Richtung Hauptstadt quer durch den Osten. Taxifahrer Werner weiß ne Menge über Wetter und Szene und wie dat so läuft inne Großstadt. Da wir die obligatorische Verspätung der Bahn vorher einberechnet hatten, die dann letztlich ausblieb, mussten wir in der fetten Ecke rumhängen. Direkt vor der Haustür: Das Lido. Irgendeine halbfette Band, namenstechnisch eng verwandt mit den Jonas Brothers, inklusive viel zu großem Nightliner ( für so ne Schmuddelband) hat auf dicke Hose gemacht. Wir hingen lieber in der fetten Ecke ab und beobachteten das Geschehen. Unser Catering bestand aus Bieren, Pizza und Muttis Brotdose. Kreuzberg macht jedenfalls Laune! Die Leute und der Flair im Kiez sind fetzig und das Abendprogramm lässt sich mit hartem raven gestalten. Um 10 gings dann ins Studio, Drums aufbauen und checken. Robin zufrieden, Band zufrieden ab in den Club. Der Ausflug in den Sage Club war zwar kurz, aber die Gefährten von the box fox waren auch am Start. Ab nach Hause, schlafen, morgen wird getrommelt, yeah!

Studio.

Donnerstag am 25.03 um 8.59h fährt unser Zug von Kassel Richtung Hauptstadt. Wir sind gespannnt! Studioblog, Fotos, Anekdoten, Videos und und und gibts in den kommenden 10 Tagen ganz exklusiv hier. Wir halten euch auf dem laufenden, ahoi

les ponys.