Alles wie immer. Doch am Dienstagmorgen steht die Erkenntnis, dass wir fast eine Woche gebraucht haben, um zu verstehen wo in Berlin das ganz große Geld gemacht wird: Im hart umkämpften Pfandgeschäft. Der Dienstagmorgen beginnt also mit Pfandeintauschen. Im Netto, versteht sich. Ansonsten passiert nicht viel. Das Leben vor der Glotze hat mittlerweile eine interessante Eigendynamik entwickelt, außerdem hat sich die Bandbreite an Spielen erweitert, insbesondere was den SuperNintendo angeht. Der hat sich zur Anlaufstelle No. 1 aufgeschwungen, war jedoch niemals Gegenstand von größeren Streitigkeiten. Auch deshalb ist Papa Matthieu stolz auf uns. Der letzte Tag, die letzten Takes. Abgesehen von den finalen Zeilen bei „neon industries“, stehen nur noch Kleinigkeiten an. Schellenkranz bei „bandages“ zum Beispiel. Bringt uns aber alles nicht aus dem Zeitplan, kriegen wir nämlich souverän gemeistert. Gegen Abend ist dann wirklich alles im Kasten. Um allen Eventualitäten zuvor zu kommen ist die EP auf 3 Festplatten abgesichert. Richtig blöd wird’s ab jetzt nur, wenn das Studio abbrennt. Zusammen mit den Festplatten. Aber davon geht man ja nicht aus.
Freude macht sich breit, es geht wieder ab zum Netto. Im Laufschritt.Sternburg kaufen.


Heute Abend feiern wir uns selber. Weil es heute mindestens doppelt so viel zu feiern gibt, muss auch die doppelte Menge rangeholt werden.
In der kleinen Regie wird alles noch einmal durchgehört. In höchster Euphorie. Ist ja auch ne höchst euphorische Platte.
5 Songs auf direktem Weg, das Maximum an Fachvokabular jedes Musikjournalisten grenzenlos auszunutzen.

Wer in der Hauptstadt dienstags feiern will, geht zum Magnet Club. Da ist heute erstens mächtig Bambule, und zweitens liegt der keine 5 Minuten von unserer Residenz bei Papa Matthieu entfernt. Daher: Noch schnell ein Vorzeige-Foto gemacht. Vernünftigere Fotos wird’s in den nächsten 6 Stunden nicht geben, spaßigere vielleicht schon.



Wie man vermuten darf, zieht der Magnet ne Menge Leute an. Bekannte von „the box fox“ und „alive at last“ sind auch am Start, da macht das ganze gleich noch mehr Spaß. Die nächsten Stunden sind irrelevant. Irgendwann geht’ s ab nach Hause. Zwischen 5 und 7. Ziemlich zerstört. Der eine mehr, der andere weniger. Der Magnet hat uns kleingekriegt. Morgen sehen wir weiter…

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